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Hochwertiges Wandbild - Wände vorbereiten

Wie bereite ich eine Wand für ein hochwertiges Wandbild vor?

Beschaffenheit der Wand

Um eine hochwertige Wandgestaltung, Wandmalerei umsetzen zu können, sollte die zu bemalende Wand stets glatt, weiß und tragfähig sein. Vorhandene Tapeten müssen entfernt werden. Altputz muss fest auf dem Untergrund haften. Altanstriche sind auf Tragfähigkeit zu prüfen. Lose Farbschichten müssen entfernt werden. Die Fläche muss trocken und staubfrei sein. Trockenbauplatten müssen fachgerecht montiert sein.

Die von uns beschriebenen Arbeitsschritte können nicht alle Einzelfälle abdecken, da die Baustellengegebenheiten vielseitig sind. Die von uns gemachten Angaben sind unverbindlich. Beachten sie immer die aktuellen Hinweise, z.B. Technisches Datenblatt, Sicherheitsdatenblatt, Hinweise auf dem Produkt selbst.

Arbeitsschutz

Schützen sie sich durch geeignete Arbeitskleidung, Arbeitshandschuhe, Schutzbrille, etc. Verwenden sie nur geeignete Leitern oder Arbeitsgerüste.

Abdeckarbeiten

Vorhandene Wand-Deko abnehmen. Störende Möbel in eine freie Fläche stellen und mit Abdeckfolie abdecken. Steckdosenabdeckungen und Fußbodenleisten entfernen oder mit Klebeband abkleben. Falls erforderlich Boden kehren oder saugen. Den Boden z.B. mit Milchtütenkarton, großformatige Pappe die mit Folie beschichtet ist abdecken. Falls erforderlich angrenzende Bauteile wie Fenster, Tür- und Türstock mit Malerklebeband, 25mm breit (Goldband=Acrylat Klebeband mittlere Klebekraft (für scharfe, exakte Kanten ohne Unterläufer Goldband Abdeckband lässt sich auch nach vielen Stunden leicht entfernen) und Abdeckfolie abdecken.
Dübel, Nägel mit einer Zange entfernen. Tiefe Löcher, Dübellöcher mit Spachtelmasse verschließen.

Wand Grundieren

Stark saugende und sandende Untergründe mit Tiefengrund grundieren. Der Tiefengrund dient zur Verfestigung des Untergrundes. Trocknungszeit beachten. Räume in denen viel geraucht wurde sollten mit Sperrgrund grundiert werden, so wird das Durchschlagen von gelblichen Ausblühungen vermieden. Wand vorbereiten

Wand spachteln und schleifen

Große Risse werden mit einer Malerspachtel leicht aufgeweitet und mit Innenspachtel vorgespachtelt. Trocknungszeit in der Regel 30 min. Danach kann mit der Flächenspachtelung begonnen werden.

Spachtelmasse auf Gipsbasis mit Wasser anrühren (klumpenfrei). Hinweis zur Wassermenge findet man auf der Verpackung oder im Technischen Datenblatt. Verarbeitungszeit beachten, nicht zuviel anmachen da Gips schnell anzieht.

Verarbeitungsfertige Innenspachtelmasse z.B. auf Kalkbasis vor der Verarbeitung aufrühren, hierfür eignet sich ein Spachtel oder ein elektrisches Rührwerk. Verarbeitungsfertige Spachtelmassen sind eine große Arbeitserleichterung und haben eine längere Verarbeitungszeit.

Innenspachtel mit einer rostfreien Glättkelle flächig aufziehen. Schichtdicke 1-3mm. Danach die frische Spachtelmasse mit einem Fassadenspachtel gleichmäßig abziehen. Umso glatter aufgezogen wird umso weniger muss später geschliffen werden. Trocknungszeit beachten.

Nach der Trocknung kann mit der Schleifarbeit begonnen werden. Für große Flächen ist ein elektrischer Trockenbauschleifer mit anschließbarem Industriestaubsauger zu empfehlen. Bei unebenen Flächen eignet sich ein Schleifpapier mit der Körnung 80-120. Bei einer ebenen, recht glatten Fläche mit wenig Graden und Kanten eignet sich ein Schleifpapier mit der Körnung 180 bis 240.
Kleine Flächen können mit einem Handschleifer geschliffen werden.

Die Wandfläche kann im Gegenlicht auf Unebenheiten kontrolliert werden. Hierzu einfach den Raum verdunkeln, einen Baustrahler seitlich zur Wand stellen und Unebenheiten aufspühren. Eventuell einzelne Fehlstellen nachspachteln und schleifen.

Wand streichen

Der Untergrund muss trocken und staubfrei sein. Für eine gute Haftung die gespachtelte Wand mit einer passenenden Grundierung vorstreichen, Trocknungszeit beachten.

Als nächstes wird die Wandfarbe (z.B. Dispersionsfarbe oder Latexfarbe oder Acrylfarbe) aufgerührt, das geht mit einem Holz-Rührstab von Hand oder mit einem elektrischen Rührgerät. Um die optimale Verarbeitungskonsistenz herzustellen, kann je nach Farbe etwas Wasser hinzugefügt werden. Hinweis zur Wassermenge befindet sich auf dem Gebinde oder im Technischen Datenblatt.

Zuerst mit einem Pinsel (Heizkörperpinsel oder Flächenstreicher) am Rand entlang etwa einen Pinselbreit die Farbe gleichmäßig auftragen, ergänzend kann auch eine kleine Farbwalze verwendet werden. Auch um die Steckdosen, Lichtschalter, etc. vorstreichen.
Als nächstes kann die Farbe auf die komplette Wandfläche mit einer großen Farbwalze aufgetragen werden. Wichtig ist, dass die Farbe gleichmäßig aufgetragen und verteilt wird. Es dar nicht zuviel aber auch nicht zu wenig Farbe aufgetragen werden. Bei Streifenbildung kann es sein, das der Untergrund zu stark saugt oder zu wenig Farbe verwendet wurde oder zu langsam aufgetragen, gerollt wurde. Ein Abstreifgitter ist hier zu empfehlen.
Für ein hochqualitatives Ergebnis, verwendet man eine sehr gute Qualitätsfarbe aus dem Farbenfachhandel. Qualitative Farben haben ein sehr gutes Deckvermögen, sind Spritzarm, verlaufen gut und lassen sich leicht verarbeiten.
Zum Schluss die Abdeckungen wie Klebebänder, Abdeckfolien entfernen.

Jetzt kann der Künstler zur Wandgestaltung kommen

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